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Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath : mit besonderer Berücksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen
Entstehung
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85abgaben: „dat sy zu der zyt nit wys en weren,**) (d. h.daß sie es nicht wüßten).Sehr leicht zu erklären ist es, daß sowohl Beamte wieGemeinden zähe und fest an ihren wirklichen oder vermeint-lichen Rechten hingen, da damit ja zugleich nicht nur derMitgenuß, sondern auch der Mitbesitz der großen Brüchergarantirt waren.GSechstes Kapitel.Die Gewässer.—Inhalt: Die Niers. — Ihr Lauf und Gefälle.Der alte Lauf.Die Dycken oder Dämme. — Niersreglement.Das MühlenrechtDie Schifffahrt. — Die Fischerei=BerechtigungStreit mit—Gladbach.Die Kallen. — Die Triet und die Cloer. — DieMeliorations=Anlagen. — Der alte Wallgraben.Die Flöth.Der Oelmühlengraben. — Der Nordkanal.Wie schon erwähnt, muß in frühern Zeiten die ganzeNiederung ein Sumpf gewesen sein, besonders da die zuströ-menden Gewässer keinen genügenden Abfluß hatten. Dabeibetrachteten die an der Niers liegenden Müller die Niederungals ihren natürlichen Wasserbehälter. Diesem führten in derGemeinde die Niers, die Cloer, die Triet und der Hammer-bach ihr Wasser zu.Der größte dieser Wasserläufe ist die Niers, sie entspringtbei Kuckum im Kreise Grevenbroich, fließt in nördlicher Rich-*) Lacomblet Archiv VI. p. 474.