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Nachrichten über die Familie Windscheid : nebst Beiträgen zur Zeitgeschichte
Entstehung
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hatte er die Freude, die verjährte Ungerechtigkeit ihrer Vernichtungnahe zu sehen. —

»Manche gerechte Thrane ist dem Verluste des Rechtschaffenennachgefolgt. — Den redendsten öffentlichen Beweis der Achtung undLiebe gab ihm die Bürgerschaft von Düsseldorf durch eine feierliche,musikalische Requiems-Messe, die den 3. in der Hofkirche gehaltenwurde. — Auch seine Obern und Collegen zeigten bei dieser Ge-legenheit, dafs sie die Talente und Tugenden des Verstorbenen ver-ehrten, und ein dankbarer Schüler seiner practischen Lehren stiftetihm dieses Denkmal, — obschon der Vollendete auch ohne dasselbeseinem Herzen auf immer unvergefslich bleiben wird; denn er warBürger, Beamter, Vater und Mensch im edelsten Sinne des Wortes.«*

Bei Ferber a. d. o. O. findet sich (II Seite 68) eine Notiz, wo-nach das Haus Bergerstrafse Nr. 33 i. J. 1828 unter den Erben desGeheimraths Windscheid zum Verkauf gekommen sei.

Eine Silhouette Windscheids ist noch vorhanden und photo-graphisch vervielfältigt.

Das Nähere über die Nachkommenschaft ergiebt sich aus denbeigefügten Stammtafeln.

* Nicht unerwähnt bleiben mag hier, dafs in der genannten Zeitungsnummervom 26. Februar 1801 folgende Notiz stand: »Gestern Abend ist hier die Nach-richt eingetroffen, dafs man ehestens anfangen werde, die hiesigen Festungswerkezu schleifen. Der französische General, unter dessen Aufsicht dieses geschehensolle, wird täglich von Maynz erwartet. Bis am 10. Germinal oder 31. Märzmufs die Schleifung vollzogen sein. Man denke sich die Freude der hiesigenEinwohner nach so vielen in Furcht durchlebten Jahren, endlich ihr Eigenthumauf immer gesichert zu sehen; mögten doch alle Festungswerke in den Städtenzerstört werden; im freien Felde nutzen sie jetzt dem Krieger weit mehr, ohnedem Bürger zu schaden.« —

Gedruckt bei August Bagel in Düsseldorf.