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Ueber den Nutzen der Pocken-Inokulation in Vergleich des Schadens der natürlichen Pocken : Eltern u. Menschenfreunden zur Beherzigung vorgestellt
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190am wenigsten schaden, und wo keine Ge-müthsunruhe, als z. B. die beständige Furchtfür dieser Krankheit, und für einen unglück-lichen Ausgang, die das Uebel vergrößert,mit ins Spiel treten kann. Auch weichetman durch selbige gewissen Perioden imAlter aus, in welchem die Pocken immergefähr-stimmt hiermit überein, und seine Be-merkungen hierüber sind mit den meinigeneinstimmend; er sagt:hier (beim zar-ten Kinde) ist das Blut noch rein undmilde, der Körper hat seine erste Integni-tät noch, und ist wenig zur Fäulnis ge-neigt; in diesen ersten Zeiten nehmen dieKinder noch alles willig ein, weil sie nochnicht so fein schmecken, und keinen Eigen-sinn haben. So bald sie aber ein halbesJahr alt sind, fallen schon viele dieserVortheile weg; nun mischt sich das ge-fährliche Zahnen ein, die mortalität wirdviel größer, so daß man von da an, biszum