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Ueber den Nutzen der Pocken-Inokulation in Vergleich des Schadens der natürlichen Pocken : Eltern u. Menschenfreunden zur Beherzigung vorgestellt
Entstehung
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166sagt deswegen:Meines Erachtens istmehr daran gelegen, daß man auf den Kör-per, dem man das Eiter beybringt, mehraufmerksam sey, als auf den, von welchemman es nimt.. Frowen (ein engländischerArzt) beweißt dieses auch durch eigene Er-fahrungen; er impfte ein und zwanzig Per-sonen mit Eiter von einem Patient mit sehrhösartigen Pocken, an denen er auch starbe,ein, ohne daß ſich die mindeſten ſchlimmenFolgen bey den Inokulirten gezeigt hätten.Mehrere Beyspiele solcher Art beweisen dasnemliche. Zu London hat man mit Eiter voneiner Person eingepropft, die mit der ve-nerischen Krankheit zugleich behaftet war,von der aber das Pockeneiter nichts mitge-theilet hat. Monro sagt, daß ihm keinFall bekannt wäre, daß mit den Pockensich sonst eine Krankheit fortgepflanzt hätte:im2