142demie die Gefahr der Ansteckung besorgenläßt. Ich für mein Theil, (sagt er weiter)der ich die Einimpfung blos aus rühmlichenAbsichten ausübe, ohne mich deswegen zubekümmern, ob jemand meiner Methodefolgen will oder nicht, und ohne mich anden Erfolg, wenn ich von meiner löblichenAbsicht überzeugt bin, zu binden, würdekeinen Augenblick anstehen, so bald sich dieZeichen der Ansteckung in einer Familieäussern, allen übrigen auch die Blatterneinzuimpfen.“ Mit diesem ist auch Hens-ler einverstanden; denn er sagt: „wennbey einer harten Epidemie die bekümmer-ten Väter und zagenden Mütter mir ihreKinder zum Inokuliren darbrächten, ichwürde grausam seyn, wenn ich mich einenAugenblick bedächte, und nicht durch Im-pfen der gewöhnlichen Ansteckung so vielmöglich
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Ueber den Nutzen der Pocken-Inokulation in Vergleich des Schadens der natürlichen Pocken : Eltern u. Menschenfreunden zur Beherzigung vorgestellt
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