Druckschrift 
[1] (1795)
Entstehung
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Ich ſang, entzückt vom ſchönen LooſeDer Menschheit, jedes junge Jahr,Das aus dem mütterlichen SchooßeDer Zeit sich wand; und lieblich warUnd Labung auf der LebensreiseBei voller goldner Becher Klang,In meiner Auserkörnen KreiseDes Freundes fröhlicher Gesang.Doch, ach! am Rheingestade weiletMit seiner holden Lieblinginn,Der Friede nun nicht mehr. Er eilet,Geschreckt vom Kriegsgeräusch, wohinIhn Gott, der Gott des Friedens führet.Von einem Felsgebirge siehtEr wehmuthsvoll und tiefgerühretAuf uns zurück, und — weint und — flieht.Im sanften Rosenschimmer walltenIn Stunden süßer Schwärmerei,Der Zukunft heilige GestaltenSchön, wie der Lenz mir einst vorbei.Jetzt