Druckschrift 
[1] (1795)
Entstehung
Seite
170
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—170Geliebte, die durch unbescholtne Thaten,Nicht durch ihr Wohlergehn allein,Uns hoch erfreun, uns beistehn, trösten, rathen,Und nie der Liebe Bund entweih'n,Die jeder Edle liebet und verehrt —Dies Kleinod sey uns immerdar gewährt!Verdienstvoll, und gesegnet sey ihr Leben!Es müsse lange noch der TodVor diesen Redlichen vorüberschweben,Und ihres Lebens AbendrothErglänze sanft und friedlich, doch erst fern,Am spät'sten Lebensabend vor dem Herrn!Von dem, was sonst der Weisen Lebens-tageHier in dem dunkeln Thale hell't,Und was dem Thoren oft, zu seiner Plage,So reichlich in die Hände fällt,Gewähre Gott, was unser Glück vermehrt.Der ist ein Thor, der mehr davon begehrt.Wann