159Sind denn immer noch der blut'genWunden,Die des Krieges grause Geissel schlug,Sind denn noch der schwermuthsvollen Stunden,Und der Jammerthränen nicht genug?Nicht genug der mörderischen Schlachten,Wo die Streiter, stark und kühn und groß,Welt und Tod im heißen Kampf verlahten,Und das edle Blut der Helden floß?Komm', o! komm' aus bess'rer Welt Ge-filde,Lieblich, wie der junge Lenz, zurück,Holder Friede! Gieb mit EngelmildeDen Gequälten Ruh, den Duldern Glück.Sieh! wie dir die Heldenbraut, vom HarmeTreuer Lieb' um Mitternacht geweckt,Weinend rufet, und die müden ArmeSehnend dir der Held entgegen streckt.1O!
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