Druckschrift 
[1] (1795)
Entstehung
Seite
131
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131Die letzte Herbſtroſe.An Selma..Sieh', diese Rose brach ich dirAm Rosenstöckchen ab —Die letzte, lieblichste, die mirDer Herbst, ihr Vater, gab.Sie sprach in stolzer EinsamkeitDen rauhen Winden Hohn;Denn längst verschlang der Strom der ZeitDie trauten Schwestern schon.Du schweigest, und mein Auge lies'tAuf deiner Stirne Harm,Und eine Silberthräne fließtAuf deinen Busen warm.Sprich! Ists ein Todesengel, derVor deiner Seele schwebt,Jetzt näher tritt, und schrecklicherDie scharfe Sichel hebt? —I 2Ja,