—Mit des Dankes und der Wonne ThräneNenn' ich dich alsdann auf ewig mein,Und entzückender wird jede SceneDer verjüngten Lenznatur uns seyn.Heit'rer lächelt uns die Morgensonne,Sanfter murmelt uns der Silberbach,Philomelens Lied, voll Lieb' und Wonne,Hallet uns das Echo froher nach.Lieblicher ist uns der Weste Fächeln,Und erfrischender der Bläthen Duft,Und entzückender des Mondes Lächeln,Wann er uns zur Abendfeyer ruft.Aber, Beſte! warum iſt der SorgenDüst'rer Nebel nicht bereits entslohn?Warum röthet nicht der junge MorgenUns'res Wonnetag's in Osten schon?Warum sehen wir ihn noch nicht glänzen— Dieses Tages holden Morgenstern?Warum zeigt mit ihren MyrthenkränzenSich die Treue noch so fern, so fern?H 2Trockne
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