96Und auf des Dulders heiße Stirne weheDer Schlaf noch einmal Kühlung hin,Daß ich das Diadem im Traume sehe,Worinn' ich einst unsterblich bin;Indeß auf mich das Lied der Ueberwindung,Das Gottes Palmenhain verſchoͤnt,Aus beß'rer Welt voll froher VorempfindungVon gold'nen Harfen niedertönt.Dann schlummer' ich mit dem Vorgefühl derWonneDes Himmels sanft und harmlos ein,Und schöner, wie der Untergang der Sonne,Wird, Herr! vor dir mein Ende seyn.Beim Lebewohl! geliebter Traurer weineWohl mir! — ich dann zum letzten Mal,Und wandle muthig, wie beim Sonnenscheine,Den dunkeln Pfad durchs Todesthal.Die
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