Druckschrift 
[1] (1795)
Entstehung
Seite
XI
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XIzu den süßesten Wünschen meines Herzensgehörte; und vielleicht hätte mich ein, fürdie Ausbildung meines Dichtertalentes gün-stigeres Schicksal, der Erfüllung desselbennäher geführt. Aber seitdem der Knabezum Manne gereift ist, wird dieser Wunschbei mir gar sehr durch die Ueberzeugunggemäßigt und unterdrückt — daß ein ge-schäftiges, gemeinnütziges und wohlthätigesLeben weit schöner, als ein Gedicht, unddie darauf gegründete Ehre weit wünschens-würdiger, als die hochgerühmte Unsterblich-keit der Dichter sey. Auf diesen Felsengelagert, seh' ich dem Schicksale meinerGedichte mit völliger Ruhe entgegen, undhöre schon zum voraus die Stimme desbilligen und unbilligen Tadels, ohne dadurchvon dem Gefühl meines eigenen wahrenWerthes das Mindeste einzubüßen.Der Knabe und der Jüngling vermagnicht, was man vom gereiften Manne mitRecht erwarten zu dürfen glaubt. Ich bittedaher mehr für die früheren, als für diespä-