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Codex. I,. VI. Tit. 36. De Codicillh.
wo sie Jen Herrn in Gefahr, erblicken, zur Abwehrung desAngriffs herbeizueilen. Geg. zn Constantinopel, am 18. Oct.532, im 2ten Jahre nach d. C. d. Lampadius n. Orestes,
vv. cc.
Sechsunddreissigster Titel.
De Codicillis.
(Von Codicillen.)
1. D. K. Alexander an Mocimus w. Andere.
Zwar ist es keinem Zweifel unterworfen, dass, wenn dasTestament durch die Geburt eines Nachkhides ungültig' gewor-den ist, auch die zu'dem Testamente gehörigen Codicille nichtgelten. Da jedoch nach eurem Vortrage der Vater eurer Mün-del, nachdem das Testament ungültig geworden, ein Codicillerrichtet und darin das frühere Testament bestätigt hat, so istvon dem Präfor vollkommen den Hechten gemäss verfahrenworden, wenn er den neuesten letztwilligen Erklärungen ge-folgt und die Verbindlichkeit zur Verabfolgüng des in demTestamente dem Staate hinterlassenen Fideicoinmisses als ineinem Codicill hinterlassen ausgesprochen hat. Geg. am 29.Juni 233,.u. d. C. d. Maximus u. Pateruus.
3. D. K. Philipput an Asclepiodota.
Durch Codicille kann zwar ganz unstreitig eine Erbschaftweder gegeben noch genommen werden. Die neuesten Gesetzelegen jedoch der bittweisen Fassung eines letzten Willens dieserArt keine Ungültigkeit bei. Deshalb bist du im Trrthum, wen"du die Bittein dem Codicill, dich mit einigen .Sachen zu be-gnügen und den durch das Testament erlangten Erbantheil An-dern auszuaiitworten, für unwirksam hältst. Geg. am \o-Oct. 244, u. d. C. d. Peregrinus u. Aemilianus.
S.DieK.Diocletian. u.M aximian. anflyacinthut u. Andere.
Da nach eurem Vortrage die Mutter eurer Mündel zu ver-schiedenen Zeiten zwei sich widersprechende Codicille errich-tet hat, so ist ohne Zweifel Das, was sie in dem frühere'«Codicille bestimmt hatte, durch dasjenige Codicill, worin siespäter die GeLeimnisse ihres letzten Willens niedergelegt hatte,widerrufen worden, wenn es : 'von dem Inhalte des früherenCodicills abweicht und eine entgegengesetzte Willensbesli» 1 'mung enthält. Geg. am 8. Sept. 290, u. d. 4tcn u. 3td>C. d. R.
4. Dieselben K. u. die Cäsar, an Stralonicus-
Darum, dass deine Mutter, ohne ein Testament zu errl
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