Druckschrift 
5 (1832)
Entstehung
Seite
23
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und dem kalholiichen Glauben u. s. iv.

Wen, nämlich die erste EpbesiiiiscLo und die Chalcedonische,welche dieser Lehre ebenfalls folgten, angenommen «ml ver-theidijrt, sie haben erklärt, das* die heilige, rahmwnrdige undewig jungfräuliche Maria eine Gottesgebärerin sei und Dieje-nigen, welche es Leugnete^ mit dem Kirchenbanne bestraft;gleicherweise haben sie auch Diejenigen verdammt, welche einanderes Symbol, oder eine ander,: heilige Formel aussprächen,als diejenige isl, Welche von den 318 heftigen Vätern aulge-BtBUt und 'erklärt, sowie auch von den 150 in dieser Haupt-stadt versammelt gewesenen Vätern bestätigt worden ist. Undzwar die erste Ephesiulsche Kirchenversanimlung hat den ketze-rischen Nestorhis und seine kehre verdammt und ange-hoben, nicht minder Diejenigen, welche ihm gleich denken odergedacht haben oder ihm beistimmen oder beigestimmt haben.Aber die heilige Kirchciiversaiiiiiilwig zu Chnlcedoii hat denketzerischen Eutyches verdammt und von den heiligen IVir-clien Gottes ausgeschlossen und mit dem Bannflüche belegt,sowie auch seine Lehren und Alle, die mit ihm gleich den-ken oder gedacht haben oder die ihm beistimmen oder beige-stimmt haben, und hat alle Ketzer und ihre Lehren verdammtund Alle, welche mit denselben gleichen Sinnes sind oder wa-ren ; gleicherweise hat sie den .Nestor ins and seine Lebreuverdammt und Diejenigen, welche mit ihm gleich denken oderged«cht Laben, und Die, welche ihm beistimmen oder beige-stimmt haben. Auch hat die heilige Kirrheiivcrsammlung ZUChalcedon einen von dem grossen Proclus an die Armeniergeschriebenen «rief, dass man. nämlich sagen müsse, unserHerr, Jesus Christus, sei der Sohn Gottes und unserGott und Eine? aus der heiligen Dreieinigkeit ifl selbständi-gem Wesen, angenommen und bestätigt. Wenn Wir nundie oben erwähnten vier heiligen Kiivhenvcrsanmilungeii oderDasjenige, was durch dieselben festgesetzt worden ist, unbe-rücksichtigt lassen, so heisst dies den durch dieselben ver-dammten Ketzern Erlaubnis* ertheilen, ihre verderblichen Leh-ren wiederum in Gottes heiligen Kirchen zu verbreiten. iMWünschen ist es daher, dass Das, was bisher noch nicht hatgeschehen können, doch einst geschehen möchte. Und dies umso mehr, da die oben erwähnten vier heiligen Kirchenver-sammlungen durch ihr besonderes (ilaubensbekenntiuss dieKetzer und ihre kehren verdammt haben. Wenn also Jemandvon einer der oben erwähnten, heiligen Kirchenvcrsammlun-gen abweicht, so ist es offenbar, dass er denjenigen kehrenanhänge, welche von jenen heiligen Vätern verworfen undverdammt worden sind.

§. 5. Niemand soll Uns daher vergeblich behelligen, in-dem er vielleicht der ekeln Hoffnung lebt, als ob Wir jemals