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1 (1830) Pandecten. Buch 1 - 11 Des Kaisers Iustinian Institutionen
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229
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A! *oect. L. I. Tit. 3. De legibus senaiusqtie consuhis etc. 229

Dritter Titel.c lcgib us senatusque consullis et longac o ns u e t n din e.

°n den Gesetzen, den Senatsbeschlüssen und dem Gewohnheits-rechte.) *!

. 1. PAPINIAN. üb. I. Definition. — Gesetz ist so viel,

• eine allgemeine Vorschrift, ein Beschluss der Weisen, ein

> 'Sei der Verbrechen, welche mit freiem Willen oder ans

j. v,!, 'stand begangen werden, eine allgemeine Angclobung der

laa <sgesellschaft [zixm Gehorsam |.

ni 2. MARCIAN. üb. 1. Inslil. — Auch der Redner De-

> tuen es bestimmt so den Begriff: „Gesetz ist dasjenige,

') «in Jed cr) sowohl ans vielen andern Gründen, als haupt-

''^"lilicli darum gehorchen mnss , weil jedes Gesetz eine Er-

" i n 5 ,ni s und Gabe Gottes , ein Beschluss der Weisen, ein

.' "'"b'el dessen , was freiwillig, oder unfreiwillig verbrochen

''. Vl, 'u, und <>ine gemeinsame Angelobnng der Staatsgescllschaft

j ' nt »ch welcher alle Stantsmitglieder handeln müssen." Anch

. "hilosoph der erhabensten stoischen Weisheit, Chrysip-

s> beginnt sein Buch, •welches er über das Gesetz schrieb,

S'eudentiaassen: ,,Das Gesetz ist der Beherrscher aller gött-

! lcn nnd menschlichen Angelegenheiten; es soll der Hort

1 e » Guten und des Bösen, der Herrscher und Führer sein;

" ler die Richtschnur des Gerechten und des Ungerechlen,

'''"'l liir die von der Natur zu Staatsbürgern bestimmten Ge-

"'.^"M'fe ein Gebot dessen, was sie ihun, und ein Verbot

" e ssen, was sie unterlassen sollen."

)ÖU] 3 - POMPON. lib. XXV. ad Sabin. — Rechtsbestim-"Sen müssen, wie Theophrastus sagt, darnach getroifenin/' Was ^ er ^°8' e ^ llac n, nicht aber darnach, was aus-'""»sweise geschieht.

i„ . CELSUS lib. V. Digestor. — Darauf, was vielleichtVo e ' l ' > ,Gm einzigen Fall geschehen kann, wird bei AbfassungJ<.ecl l ( s |, 0S (j, nnlllll j,, en „Icht gesehen.

^ v 3« In. lil,. XVII. Big. — Denn das Recht mnss dein,■ liaufig und leicht geschieht, angepasst werden, nicht dem,

as «ehr selten eintritt.od »• PAUL, lib. XVII. ad PJau/ium. — Denn was einmalde^V %V ' imal S esc "' e1lt i <' !lrll »fj sagt Theophrastus, nhntot

f Gesetzgeber keine Rücksicht.Bc ?• MODIiSTIlV. lib. I. liegnh — Der Zweck des Ge-eist: befehlen, verbieten, erlauben, strafen.\vevi ^LPIAN. Hb. III. ad Sabin. — Rechtsbestimmnngencw. .1" lucut für einzelne Personen, sondern im allgemeinen