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Anlaß von Gebäude - Einweihungen, Jubelfeiern oder Versammlungen erschienensind und durch eine Mehrzahl von Abhandlungen verschiedener Verfasser sich alsSammelwerke darstellen-
Außerdem glaube ich ein nützliches Werk getan zu haben, daß ich einigeDruckwerke, die zwar von einem Verfasser herrühren und unter einem Titel erschienen sind, die aber tatsächlich eine Vielzahl, dem Einzelnen leicht entgehenderSachbehandlungen enthalten, gleichfalls berücksichtigt habe. Es sind das Werke vonMering, Fahne und Strange, die Eiflia illustrata und Eiflia Sacra, vor allen aber dasungefüge. Werk des Rheinischen Antiquarius. Man mag über die genannten Werkedenken, wie man will, es war immerhin erwünscht, an der Reichhaltigkeit dieserStoffsammlungen nicht vorbeizugehen.
Endlich habe ich — das wird gewiß gebilligt werden — einige Sachabteilungenvollkommener ausgebaut,-als dem Gesamtplane entspricht: die Abteilungen „Archive"und „Bücherkunde". In der letzteren kam es darauf an, eine vollkommene Übersicht!aller früheren bibliographischen Arbeiten zu geben, nicht blos derer, die sich injZeitschriften finden. Und die Abteilung „Archive" habe ich wegen ihrer Bedeutungfür alle künftigen Arbeiten geradezu zu einem Register aller bisher gedruckten!Archivübei sichten ausgestaltet.
Nicht benutzt sind die Schulprogramme, die Unterhaltungsblätter wie Illustrierte!Zeitung, Daheim u. a. und die gedruckten Haushaltanschläge und- Verwaltungs-berichte der größeren kommunalen Körperschaften, der Handelskammern und anderenVereinigungen. Diese jährlich erscheinenden Veröffentlichungen können nach Inhaltlund Entstehung nicht als Zeitschriften behandelt werden. Sie sind vielmehr rechleigentlich gedruckte Akten und der Archivar wird sie nicht in die Handbüchereijseines Archives aufnehmen, sondern richtiger zu der Registratur der betreffenden!Verwaltungsstelle legen, bei welcher sie, wie früher geschrieben, nun seit mehreren!Jahrzehnten gedruckt erwachsen sind. Wer dergleichen für historische Arbeiten!später bedarf, wird diese Stücke ebenso in den Registraturen zu suchen haben, wie!ihre nichtgedruckten Vorgänger.
Eir.e erhebliche Anzahl von Zeitschriften konnte nur schwer beschafft werden!Selbst rheinische Zeitschriften waren in vielen Fällen nur durch Benutzung mehrerenrheinischer Büchereien vollständig erreichbar, in einigen Fällen war auch das nichteinmal möglich. Noch schwieriger gestaltete sich die Erreichung außerrheinischerund namentlich älterer und zumal außerdeutscher Zeitschriften. Ich habe deshalb i"solchen Fällen, und zwar dann, wenn diese Zeitschriften überhaupt nur eine gan^geringe Ausbeute versprachen, die Nichtbearbeitung dadurch ergänzt, daß ich i' ein den rheinischen Bibliographien aufgeführten Aufsätze übernommen habe. Solch £übernommenen Aufsätze, die ich also nicht selbst eingesehen habe, habe ich durej 1Einklammern des Fundortes kenntlich gemacht. Das ist wohl nicht ganz einwandfreiweil es die erreichbare Vollständigkeit um etwas verringert. Und ebensowenig ei"'wandfrei ist die Ubergehung älterer außerrheinischer Zeitschriften, die wenig ode<wenig bedeutende Ausbeute versprachen. Aber eine restlose Vollständigkeit i s 'ohnehin nicht erreichbar. Lücken können durch die, wie zu hoffen, nunmehr in b*'|stimmten Zeiträumen erscheinenden Fortsetzungen der Bücherkunde ausgefü"werden. Im übrigen aber wird durch das Verfahren eine erhebliche Ersparnis ^Zeit für die Beendigung der Arbeit herbeigeführt und dadurch verhindert, daß da smit etwa 1914/15 abschließende Werk bei seiner Herausgabc schon gewissermaß el \