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Gedichte
Entstehung
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Die Anmuth zieht den Weisen an ,Und fesselt selbst den starken Mann;Sie weifs auch über KleinigkeitenIhr holdes Etwas zu verbreiten.

Und mehr ist Schaam noch , die den WerthDer Liebe durch Verzügern mehrt,Und in der jüngsten Huldin SchleierWacht über Aphroditens Feuer;

Und jener sanfte , zarte Sinn ,Der die Natur dem Weib verlieh'n,Des Mannes heifse Stirn zu kühlen,Und Dornen ihm zu Flaum zu wühlen ;

Und wenn er Felsenlasten tragt,

Und seine Brust von Unmuth schlagt,

Ihn zu sich selber zu erheben ,

Ihm Frieden mit sich selbst zu geben :