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Gedichte
Entstehung
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Wer einmal Deinem schönen Dienst geschworen,Den macht kein Gold, kein Kerker von Dir los,

Er neidet nicht das Marmorhans der Thoren,Und ist in einer Hütte frei und grofs.

Die falschen Götzen stürzt er vom Altare,Und stellt verkannte Tugend darauf hin;

Der Heuchler im entheiligten Talare,Und der Despot im Purpur fürchten ihn.

Nur seinen Arm kann man in Fesseln schlagen,Er selber bleibt im Burgverliefse frei,

Und furchtlos wird er auf dem Holzstofs sagen,DafsMenschenwerthkein Hirngespinnste sey.

Dir, Himmlische, bleib ich fortan ergeben,Und wenn mich auch des Pfades Mühe schreckt,

So wird ein Blick von Dir mich neu beleben,Was furcht" ich, wenn Dein starker Arm mich

deckt ?