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Das akademische Gut Dikopshof : Gutswirtschaft der Kgl. landwirtschaftlichen Akademie Bonn-Poppelsdorf ; geologisch-agronomisch beschrieben
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Geologisch-agronomische Beschreibung.

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Der Löß erwies sich dagegen in größeren Tiefen gewöhnlichsteinfrei. Nur wenige Schurflöcher zeigten auch in größerer Tiefegrobe, steinige Einlagerungen (z. B. III, hier von normalem, kalk-haltigem, feinstaubigem Löß unterlagert).

Die Verhältnisse der Beteiligung der gröberen, sandigenBestandteile (2 0,05 mm) gegenüber den feinen Bestandteilen(0,05 mm und darunter) ist in Fig. 4 wiedergegeben. Die jedemder Schurflöcher im Löß und Sandlößgebiete beigesetzte obereZiffer bezeichnet die Menge der Teile von 2 0,05 mm Korngröße,also den Sand der mechanischen Analyse, die untere Ziffer dieTeile unter 0,05 mm Korngröße, also Staub -+- Feinstes (die so-genannten tonhaltigen Bestandteile) der meahanischen Analyse.

Es muß besonders darauf hingewiesen werden, daß die hiergegebenen Ziffern nur für das Gebiet des Dikopehofes gelten, daßetwa in anderen Gebieten, auch in anderen Rheingegenden, auchmehr oder weniger feine Bestandteile auftreten können.

Der Löß enthält auch im Bereiche des Dikopshofes in seinenkalkhaltigen Partien au vielen Stellen Konkretionen von kohlen-saurem Kalke. Diese Lößkonkretionen sind unter dem NamenLößmännchen, Mirgelmännchen, Lößkindchen, Lößpüppchen all-gemeiner bekannt. Sie wurden reichlich gefunden bei Schürf ///in 67 dm Tiefe an der Grenze des kalkfreien gegen den starkkalkhaltigen Löß. Sie wurden aber auch reichlich an der Ober-fläche aufgefunden, unregelmäßig verstreut an einzelnen Stellen. Esist zweifelhaft, ob diese Konkretionen noch in den oberen Teilen desLöß vorkommen, oder ob sie erst durch die Tätigkeit des Menschen(Zufuhr von Löß als Kalkbringer) hergeschafft sind. Die unregel-mäßige Verteilung spricht gegen diese Herkunft, die sonstigeintensive Verwitterung des Löß gegen die Herkunft aus Löß durchErhaltung der Konkretionen auch in den oberen verwitterten Teilendes Löß.

Die Mächtigkeit des Löß schwankt zwischen 0 und über 20 dm.Diese Schwankung ist in Fig. 5 genau dargestellt. Die den ein-zelnen Punkten beigesetzten Ziffern geben die dort durch Bohrungermittelte Mächtigkeit des Löß bezw. Sandlöß. Die Begrenzungdieser beiden ist durch eine besondere Linie augegeben, deren Be-