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E. Kaiser, Das akademische Gut Dikopshof.
Bett und zwang dadurch die von den umgebenden Höhen zuströ-menden Bäche ebenfalls ihr Bett tiefer und tiefer zu legen. Daswar nur möglich, indem die Bäche, die vom Vorgebirge herab-kamen, den Löß und die Schotter zum Teil abtrugen. Sieschneiden sich noch jetzt weiter in den Untergrund ein. JederBach wird gewöhnlich begleitet von einer mehr oder weniger breitenNiederung, die in Zeiten stärkeren Niederschlages von Wasserüberflutet und von den Massen überdeckt wird, die der Bach mitsich führte. Bachverlegungen durch den Bach selbst kommen inunserem Gebiete meist nicht mehr vor, da der Mensch dein Wassereine feste Bahn angewiesen hat. Der Geologe pflegt die in der Jetzt-zeit noch sich abspielenden Prozesse einer besonderen Periode desAlluviums zuzuschreiben. Die entsprechenden alluvialen Ablagerun-gen decken oft früher ausgebildete mehr oder weniger tiefe TälerZU. Im Bereiche des Dikopshofes gehören die Rinne des Dikops-baches und des von Sechtem herunter kommenden Baches hierhin(vergl. Karte). Die Profile, Fig. 2 und 3, zeigen das Einschneidender Bäche und die tiefe Ausfülluug mit wesentlich tonigen undfeinen Materialien (LSa).
Aus dieser allgemeinen Übersicht ergeben sich die wesent-lichsten Gesteine, die im Bereiche des Dikopshofes auftreten. Essind:
Formation
Bezeichnung
In der Karte dargestelltdurch
Diluvium
Alluvium
Geschiebe und Sand,
Sand, Ton
Löß bezw. Sandlöß
bezw. Mischungenderselben
grunogelbe
weiße
Grundfarbe
Die Zahl der Bodenarten, die diesen Gebilden entspricht, istsehr groß, da alle einer mehr oder weniger intensiven Umwand-lung durch VerwitterungsVorgänge anheimgefallen sind. Vor allemist eine Verlehmung sowohl der Sande und Geschiebelager, wie