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Das akademische Gut Dikopshof : Gutswirtschaft der Kgl. landwirtschaftlichen Akademie Bonn-Poppelsdorf ; geologisch-agronomisch beschrieben
Entstehung
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E. Kairkr, Das akademische Gut Dikopshof.

zeichnen können. Die nähere Bezeichnung, die in dem Profil an-gewandt und dort näher erläutert wurde, ist aus dem Verhaltender einzelnen Terrassen in der weiteren Umgebung entnommen.

Das Bild wiederholt sich auf der rechten Seite der Rheintalesin ähnlicher Weise. Der Dikopshof liegt nun am Rande einerTerrasse gegen die nächst tiefere und zwar am Rande der mit M(= Mittelterrasse) bezeichneten gegen die nächst tiefere N (= Nieder-terrasse).

Die Gesteine, die auf der Mittelterrasse lagern, verdankennicht sämtlich allein der Tätigkeit des Rheines ihre Entstellung.Ein besonderes Gestein lagert auf den Flußschottern der Mittel-terrasse. Es bezeichnet auch eine besondere Zeitepoche eigenar-tiger klimatischer Verhältnisse in Mitteldeutschland. Es ist derLöß, der nicht nur in der weiteren Umgebung des Dikopshofes ingroßer Verbreitung auftritt, sondern in großen Teilen Mittel-europas eine für die Bodenbewirtschaftung besonders wichtige Rollespielt. Er wurde nach der Bildung der Mittelterrasse, vor derder Niederterrasse abgelagert, weshalb wir ihn auf dieser nur imumgelagerten Zustande finden. Der Löß geht von der Mittel-terrasse bis auf die größeren Höhen hinauf, mit einer mehr oderweniger dichten Decke den Untergrund verhüllend, was in Fig. 1wiedergegeben ist. Auf weite Strecken gebt der Löß in ein etwasgröberes Gebilde über, das als Sandlöß bezeichnet wird, sich abergegenüber dem Löß nur durch etwas stärkere Korngröße unter-scheidet. Der Sandlöß verhüllt ebenfalls zusammen mit dem Lößden Untergrund.

Die Verschleierung des Untergrundes durch Löß und Sand-löß würde eine vollständige sein, wenn nicht durch die spätereTätigkeit des Wassers an manchen Stellen die Lößüberdeckungdurchschnitten wäre. Die durch einstige Flußtätigkeit hergeschafftendiluvialen Schichten, die unter dem Löß liegen, sowie an einzelnenStellen selbst das Tertiär des Untergrundes sind dadurch bloßge-legt worden. Das Durchschneiden des Löß und der Schotter derMittelterrasse ist einmal durch den Rhein selbst erfolgt, der zurBildung der Niederterrasse seine vorher geschaffenen Ablagerungenwieder zerstören mußte. Er erniedrigte damit gleichzeitig sein