Heotor Merlin war glücklich, als er an Luciens Mienesah, daß sein Wort in den Neuling eindrang, wie eineDolchklinge ins Herz. Man spielte. Lucien verlor seinganzes Geld. Coralie nahm ihn mit sich nach Hause, und.die Wonnen der Liebe ließen ihn die furchtbaren Auf-regungen des Spiels vergessen, dem er später zum Opferfallen sollte. Als er am nächsten Tag von ihr fortgegangenund im Quartier latin angekommen war, fand er in seinerBörse die Geldsumme, die er verloren hatte. Diese Auf-merksamkeit machte ihn zuerst traurig, er wollte uni-kehren und der Schauspielerin das Geschenk wiedergeben,das ihn demütigte; aber er war schon in der Rue de laHarpe und setzte seinen Weg nach dem Hotel de Clunyfort. Während des Gehens beschäftigte er sich mit Coralieund ihrer Sorge für ihn und sah darin einen Beweis dermütterlichen Liebe, die mit der Leidenschaft dieser ArtFrauen verbunden ist. Bei ihnen umschließt die Leiden-schaft alle Empfindungen. Beim weiteren Nachdenkenfand Lucien schließlich einen Grund, das Geschenk an-zunehmen, indem er sich sagte:
.Ich hebe sie, wir wollen wie Mann und Frau zusammen-leben und ich will sie niemals verlassen!'
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