Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
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und dem Ballettkorps. Dein Blatt ist so famos, daß sichniemand beklagt. Du sollst deine Logen haben. Hier istder Preis für das erste Vierteljahr," sagte sie und über-reichte ihm zwei Banknoten. „Also mach mich nichtherunter." „Ich bin verloren," rief Finot, „ich habe keinenLeitartikel mehr für die Nummer, denn mein infamesGeschimpfe muß nun wegbleiben ..." „Wie schön du dichbewegst, meine göttliche Lais," rief Blondet, der derTänzerin mit Nathan, Vernou und Claude Vignon, die mitihm gekommen waren, gefolgt war. „Du bleibst bei unszum Souper, liebes Kind, oder ich lasse dich zerdrückenwie einen Schmetterling, der du ja bist. Als Tänzerin wirstdu hier, was das Talent angeht, keine Rivalität erregen;und was die Schönheit angeht, seid ihr alle zu gescheit,um öffentlich eifersüchtig zu sein." „Guter Gott! Freunde,du Bruel, Nathan, Blondet, rettet mich!" rief Finot, „ichbrauche fünf Spalten." „Ich schreibe zwei über das Stück,"sagte Lucien. „Ich habe Stoff für eine," sagte Lousteau.„Also Nathan, Vernou, du Bruel, macht mir die kleinenScherze für den Best. Der wackere Blondet kann mir diebeiden kleinen Spalten auf der ersten Seite füllen. Ich eilein die Druckerei. Zum Glück bist du mit deinem Wagengekommen, Tullia." „Ja, aber der Herzog ist darin miteinem deutschen Minister," sagte sie. „Laden wir alsoden Herzog und den Minister ein," sagte Nathan. „BinDeutscher trinkt gut und hört zu, wir wollen ihm so vieleKühnheiten sagen, daß er darüber seinem Hof berichtet,"rief Blondet. „Wer unter uns allen ist eine Persönlichkeit,die ernsthaft genug ist, um mit ihm zu sprechen?" sagteFinot. „Geh du, Bruel, du bist ein Beamter, führe denHerzog von Rhetore und den Minister herauf. Gib Tulliaden Arm. Gott, ist diese Tullia heute abend schön!" „Wirwerden zu dreizehnt sein," sagte Matifat erblassend. „Nein,vierzehn," rief Florentine, die eben eintrat, „ich will auf

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