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1 (1909)
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''erden und als vortragender Rat ins Ministerium zu

ornrnen; er wollte sehen, wie es mit den Versprechungenstunde, die man ihm gemacht hatte, denn ein Mann wieer konnte nicht Steuerdirektor bleiben; er wollte lieber garnichts sein, Abgeordneter werden, in den diplomatischenu ienst zurückkehren. Er war gewachsen; Lucien mußte inLesern alten Gecken die Überlegenheit des Mannes von

v elt anerkennen, der auf der Höhe des Pariser Lebensst and; besonders schämte er sich, ihm ein Vergnügen zuverdanken. Wo der Dichter unruhig und geniert war, be-nahm sich der frühere Privatsekretär wie ein Fisch im

''asser. Er lächelte über das Zögern, das Staunen, die'ragen, die kleinen Irrtümer, zu denen der Mangel an

" Un g seinen Nebenbuhler brachte, wie die alten Seebärensich über die Neulinge lustig machen, die zum erstenmalaufs Wasser kommen. Das Vergnügen, das Lucien empfand,a « er zum erstenmal in Paris im Theater war, wog die Ver-stimmung auf, in die ihn sein Unbehagen versetzte. DieserAbend war bemerkenswert, weil er an ihm, ohne sich dessenbe wußt zu werden, eine große Menge seiner Ideen über das"rovinzleben aufgab. Der Kreis erweiterte sich, die Gesell-schaft nahm andere Dimensionen an. Einige hübsche Pa-riserinnen, die so elegant und frisch gekleidet waren, ließenlü n bemerken, wie altmodisch, obwohl anspruchsvoll genug'he Toilette der Frau von Bargeton war; weder die Stoffenoch der Zuschnitt noch die Farben waren mehr in Mode,^ie Haartracht, die ihn in Angouleme so bezaubert hatte,schien ihm nun im Vergleich mit den feinen Kunstwerken,die er bei jeder zweiten Frau sah, schrecklich geschmacklos.

»Wird sie so bleiben?' fragte er sich, und ahnte nicht,daß der Tag dazu verwendet worden war, die UmwandlungVorzubereiten.

In der Provinz gibt es keine Auswahl und keine Mög-lichkeit der Vergleichuug; die Gewohnheit, die Physio-

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