"aris ist in diesen kleinen Dingen, zu denen die Leute mitgeringem Vermögen verurteilt sind, sehr häßlich. Lucicnkartete auf das Ende der Mahlzeit, um Louise zu befragen,weren Veränderung ihm unerklärlich war. Er täuschte sichtticht: ein ernstes Ereignis — denn die Überlegungen sindttte Ereignisse des innern Lebens — war während seinesSchlafes eingetreten.
Gegen zwei Uhr nachmittags war Sixtus du Chätelet im•tiotel erschienen, hatte Albertine wecken lassen, den
»unsch ausgesprochen, ihre Herrin zu sprechen, und waruann zurückgekommen, nachdem er Frau von Bargeton"aum Zeit gelassen hatte, sich anzukleiden. Anais, derenNeugier durch dieses seltsame Auftauchen des Herrnr| u Chätelet erregt war — glaubte sie doch, vorfallen, ver-
or gen zu sein —, hatte ihn gegen drei Uhr empfangen,jjch bin Ihnen gefolgt, auf die Gefahr hin, von meinen"°rgesetzten einen Eüffel zu bekommen," so begrüßte erSle > »denn ich sah voraus, wie es mit Ihnen steht. Aberselbst wenn ich meine Stelle verliere, ist es besser, als daßk'e eine Verlorene werden!" „Was soll das heißen?" rief*rau von Bargeton. „Ich sehe wohl, Sie lieben Lucien,"bihr er mit einer Miene fort, in der sich Zärtlichkeit undResignation mischten; „denn man muß wohl einen Mann"eben, wenn man an gar nichts denkt, wenn man alleSchicklichkeit außer acht läßt; wenn Sie es tun, die so gutw issen, was sich schickt! Glauben Sie denn, liebe, an-gebetete Na'is, daß Sie bei Madame d'Espard oder in^gendeinem Salon von Paris empfangen werden, wenn manerfährt, daß Sie mit einem jungen Manne, und dazu nochn ach dem Duell Herrn von Bargetons mit Herrn von"handour, so gut wie von Angouleme geflüchtet sind?"er Aufenthalt Ihres Mannes in l'Escarbas sieht wie eineTrennung aus. In einem solchen Falle pflegen sich Männerv on Stande für ihre Frauen zu schlagen und lassen sie dann
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