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2 (1899) Praktische Unterrichtslehre für Seminaristen und Volksschullehrer : [mit Katholischer Katechetik]
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2. Der Gesangunterricht.

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Im - mer im Ga - lopp I

2. wirf mich ja nicht ab!

3. Klatsche, Peitsche, klatsch I

4. Juch, nun sind wir da I

5. Steh' doch, Pferdchen steh' 1

patsch Ihalhe!

Hopp, hopp, hopp, hopp, hopp ITipp - ti, tipp - ti, tapp!Pit - schi, pit - schi,Ha, ha, ha, ha,Brr, brr, brr, brr,

Der Text des Liedchens (fünf Strophen unter Umständenkönnte man sich auch mit den ersten dreien begnügen) wurdebeim Anschauungs- oder Leseunterrichte 1 ) so oft vor- und nachgesprochen, bezw. gelesen, dafs ihn die Schüler frei und sicherrecitieren können. Fehler, wie »Kalopp« statt »Galopp«, »Stockund«statt »Stock und« etc. oder »ond« statt »und« und anderekommen immer noch vor und werden korrigiert.

1. Vorübungen.

Der Lehrer singt 2 ) (zunächst auf la) oder spielt vor:3 )

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2. Nun zerlegen wir das Liedchen (beim Einüben) in folgendedrei Abschnitte:

I.

pm

-i-

^^^^^m

Hopp, hopp, hopp I Pferd - chen lauf Ga - lopp

1 ) Die geringe Zeit, welche dem Gesangunterrichte auf den Stunden-plänen eingeräumt ist, kann und darf nicht auch zur Einübung der Textebenutzt werden. /

2 ) Beim Vorsingen taktiert der Lehrer zugleich mit der Hand;ebenso auch bei allem, was die Kinder ohne Begleitung eines Instru-mentes singen.

3 ) Alle Noten sind hier nur für den Lehrer hergesetzt' und brauchenin der Schule nicht angeschrieben zu werden; hat jedoch der LehrerLust und Zeit zum Anschreiben, so kann man das nur empfehlen, dadann bei den Kindern, auch wenn sie noch keine Notenkenntnis be-sitzen, das Hören durch das Sehen unterstützt wird.

4 ) Diese und jede folgende Übung wird auf la nachgesungen. DieSchüler singen stehend. Mit der Tonstärke wird gewechselt. Das Fortedarf nicht in Schreien ausarten.