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1. Der Schönschreibunterricht.
hafte Verzierung fällt weg; das Zusammenfliefsen, insbesondere dasder Schleifen, soll vermieden werden.
2. Deutlichkeit. Diese wird vornehmlich erzielt durch dierichtige »Schriftweite«: Die Grundstriche, die wohl dop-pelt so stark sein müssen als die Haarstriche, sollenim allgemeinen eine ^z^-=Höhe, die benachbarten Grundstrichezweier Buchstaben etwas mehr und die einzelnen Wörtereinen ^^^Raum von einander entfernt sein. Die Les-barkeit der Schrift hängt davon ab, dafs jede gröfsere oderkleinere »Gruppe« derselben isoliert in den Blickpunkt treten
kann. (Vergleiche: #
C-CSZ~-?^Z</2^Z^Z~-t?Z<Z^&-i
und
^?-?~z^^</z~7^z^c>-^-2>ty{>1/^ .' ■ Der senkrechte Abstandder Zeilen sei so weit bemessen, dafs zwischen den Unterlängender vorausgehenden und den Oberlängen der folgenden Zeile Raumfür eine feine, wagrechte Linie bleibe. — Sämtliche Buchstabeneines Wortes sollen zusammenhängen. Isolierte Punkte undStriche sind zuletzt anzubringen. Die Zeichen werden unter dasEnde des vorausgehenden Haarstriches gesetzt.
3. Proportionalität. Sowohl die Kurz- als die Langbuch-staben sollen unter sich gleich hoch sein, und die Höhe derLangbuchstaben soll in richtigem Verhältnisse zu der derkurzen stehen. In der Kurrentschrift seien die Langbuchstaben
7 (n. a. 5)mal und in der Kursivschrift 4—5mal
so hoch, als die 3, bez. 4 mm hohen Grundbuchstaben — ^P&^~ —•
4. Parallelismus. Sowohl bei der Schrägschrift, beiwelcher Buchstabengrundstrich und Zeilenrichtung einen nach rechtsgeöffneten Winkel von 55—60° bilden sollen, als bei der Steil-schrift, bei der als Folge der Parallellage von Schreibzeileund Tischkante Grundstrich und Zeilenrichtung einen nahezurechten Winkel bilden, ist es wesentliches Erfordernis einerregelmäfsigen Schrift, dafs alle Grundstriche im gleichenWinkel liegen, also unter sich parallel gerichtet sind.
b) Die Schrift zeige Gtefsllligkeit. Diese setzt Regel-mäfsigkeit und Deutlichkeit voraus und bedeutet einen Fort-schritt zum Darstellen des Schönen. Sie beruht vornehmlich