I. Stoff des Schreibunterrichtes.
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des Schülers wird durch ihn vorteilhaft beeinnulst, da die nach-haltige Gewöhnung an Rechtmachcn eine Schulung ist fürdas Rechttlnm und jedes einem Gesetze angemessene Schaffendem Handeln nach dem höchsten Gesetze vorarbeitet. Freilichdarf bei alledem nicht vergessen werden, dafs das Schreibeneine dienende Fertigkeit ist und dafs der Schreibschülervon Anfang an angehalten wird, die Schrift als eine mitInhalt erfüllte Form zu behandeln.
§96.II. Stoff des Schreibunterrichtes.
a) Auswahl des Stoffes.Wie man heute nicht sowohl in der kalligraphischenals vielmehr in der charakteristischen Schrift einenSchmuck der Bildung erblickt, so kann auch nicht die Volks-schule Kalligraphen von Fach bilden wollen. Sie sieht ihrediesbezügliche Aufgabe gelöst, wenn der Schüler die deutscheKurrent- und lateinische Kursivschrift nebst den arabi-schen und römischen Ziffern und den Interpunktions-zeichen deutlich, gefällig und fliefsend schreibenkann. Die Erlernung der Buchstaben erfolgt auf der Fibel--stufe nach Mafsgabe der gewählten Fibel. Im eigent-lichen Schönschreibunterrichte werden die einzelnenBuchstaben, mit deren Einübung jede Schönschreibstundebeginnen sollte, wieder einzeln vorgenommen. Aufserdemschreibt man Wörter und Sätze, in denen die geübtenSchriftzeichen Verwendung finden. In Oberklassen, wo zu-weilen die Schönschreibübung sich auf die wöchentliche Anferti-gung einer Probeschrift beschränkt, können als Schreibstoffauch kleinere Geschäftsaufsätze mit stehenden Formenverwendet werden.
b) Anordnung des Stoffes.1. Das Zeichnen hat dem Schreiben vorzuarbeiten;demgemäfs enthalten auch die meisten Fibeln Vorübungenfür Arme, Hand und Finger; geübt wird die Haltung desGriffels und der Tafel; die Schüler ziehen gerade Striche inverschiedenen Lagen und Verbindungen, desgleichen gebogeneZüge und ovale Formen u. s. w. Ähnliche Übungen wieder-