§ 87. III. Methoden des Geschichtsunterrichtes.
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Zusammenfassung sämtlicher Abschnitte. Die Disposition istwährend der Darbietung bereits durch successives Anschreiben ander Wandtafel entstanden.
ß) Beurteilung.
1. Maximilian sehliefst Frieden mit Österreich; er weist dieKaiserkrone zurück. Gründe! Er will seine ganze Kraft dem Wohleseines Volkes widmen; er will es durch Unterricht und Bildungglücklich machen. Verbesserungen auf allen Gebieten. Das Wohlder Unterthanen steht ihm höher als Länderbesitz und Kaiserkrone.Ein edler und weiser Fürst.
Wie verhielt er sich in den Hungerjahren? Zur Ergänzung:Er führte stets einen eigenen Almosenbeutel bei sich, unterstütztesehr viele arme Studenten und speiste in seiner Residenz täglich26 arme Personen. Ein gütiger und mildthätiger Herr.
Max begann täglich seine Arbeit mit andächtigem Gebete,wohnte täglich dem Gottesdienste bei und begleitete oft den Priesterbis zu dessen Wohnung. Er wahr ein gläubiger Sohn seiner Kirche.
Zusammenfassung der Charaktereigenschaften.
2. Wie wird sich das bayerische Volk gegen Max verhaltenhaben ? Es liebte ihn; durch , seine Milde und Güte hatte er dieHerzen aller Unterthanen gewonnen; sie fühlten sich glücklich undnannten ihn nur den Guten oder Vielgeliebten. Unbeschreiblichwar daher die Trauer, als Max gestorben war.
II. Denken, a) Verknüpfung. Vergleich mit FerdinandMaria. Er erstreckt sich auf folgende Punkte:
a) Das Land beider Kurfürsten ist bei ihrem Regierungsantrittschrecklich verwüstet, das Volk verarmt. Gründet
b) Sie weisen die ihnen angebotene Kaiserkrone ab. Warum?
c) Bayern erholt sich infolge ihrer friedlichen Regierungen.
b) Zusammenfassung. 1. Historisches: Maximilian schliefst1745 Frieden mit Österreich, widmet sich ganz dem Wohle seinesviel heimgesuchten Volkes, sorgt für Verminderung der Schulden,für Unterricht, Bildung (1759 Gründung der Akademie der Wissen-schaften), Rechtspflege, Landwirtschaft, Handel und Gewerbe. Er-neuerung der Erbverträge. Sein Tod 1777. Erlöschen der jüngerenwittelsbachischen Linie.
2. Ethisches aus dem Vergleiche mit Ferdinand Maria: a) Un-friede verzehrt. — b) Glücklich das Land, das ein Fürst beherrscht,dessen erste Sorge das Wohl seiner Unterthanen ist. — c) Friedeernährt. — »Der Friede ist des Reiches höchstes Gut.« (Monitapaterna Max' I.)