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1. Rechnen.
dem Gebiete des Volksschulrechnens und hat sicher viel beigetragen,dals die Arithmetik zum bestbestellten Fache in unseren Schulenwurde. Nicht wenig haben in den letzten Jahrzehnten an dervollendeten Ausgestaltung gearbeitet Scholz, Stubba, Grube,Hentschel und Heuner.
Wenn wir nun die Geschichte des Rechenunterrichtes nochmalüberblicken, werden unschwer nachstehende vier Perioden zu er-kennen sein:
I. Periode des Mechanismus von (beiläufig) 800—1800.(Abakus, Rechenbrett; ■— Riese, Pescheck.)II. Periode des Formalismus von 1800—1825.
(Pestalozzi, Tillich, Schmid, v. Türk, Kawerau, Stephani.)
III. Periode des Ausgleiches von 1825—1840.
(Harnisch-Scholz (1824) in Schlesien; Krancke (1828)
in Hannover; Denzel (1828) in Württemberg und Nassau;
Diesterweg und Heuser (1829) am Rhein; Stern (1832) in
Baden.)IV. Periode der relativen Vollendung von 1840 bis jetzt.
(Grube und Hentschel (1842), Stubba, Böhme und Heuner.)
§ 73.V. Lehrmittel.
A. Für den Lehrer,a) Zur Geschichte.
Kehr, Geschichte derMethodik des deutschen Volksschulunterrichtes.Gotha, Thienemann. Bis jetzt 7 Hefte. Preis 14,40 Ji. Für alle, welchedie allmähliche Entwickelung der Methode sämtlicher Volksschulgegen-stände aus primitiven Anfängen kennen lernen wollen, ist das "Werk un-entbehrlich. Für die Gediegenheit desselben sprechen schon die Namender Mitarbeiter. — Wildermuth, Artikel »Rechnen« in Schmids En-cyklopädie. Bd. 6. Dort findet sich eine weitere Literaturangabe.
sie haben ihm für alle Zeiten einen Ehrenplatz in der Geschichte dieserDisziplin gesichert.
Grube brachte das vor ihm durch Krancke, Tillich und TJnger schonangestrebte Prinzip der monographischen Zahlenbehandlung zur vollenGeltung. Er verwarf die Trennung der Übungen nach den vier Grund-rechnungsarten und behandelte jede Zahl von 1—100 allseitig (nachallen vier Spezies), rein und angewandt. Darin ging er wohl zu weit, dafser bis 100 so fortschritt; innerhalb des ersten Zehners aber wird ihm vonfast allen Methodikern gefolgt; darnach ist es besser, die Operationengetrennt auftreten zu lassen.