pressen und ihm den Glanz, die Leichtigkeit, die Festigkeit,die Seidenglätte geben, die es zum ersten Papier der Weltmachen. Nun also gilt es, das chinesische Verfahren durcheine Maschine zu ersetzen. Durch Maschinen gelingt es,das Problem der Billigkeit zu lösen, die in China durchden niedrigen Preis seiner Handarbeit erreicht wird. Wennes uns gelänge, zu niedrigem Preis Papier von einer ähn-lichen Qualität wie das Chinapapier herzustellen, dannverringerten wir das Gewicht und die Dicke der Bücherum mehr als die Hälfte. Ein gebundener Voltaire, der aufunsern Velinpapieren zweieinhalb Zentner wiegt, würdeauf Chinapapier kaum einen halben wiegen. Und das wäresicher eine große Errungenschaft. Die Raumfrage wirdsicher in einer Epoche, wo die allgemeine Verkleinerungder Dinge und der Menschen sich auf alles, auch auf ihreWohnungen erstreckt, für die Bibliotheken immer schwererzu lösen sein. In Paris werden die großen Paläste, diegroßen Wohnungen früher oder später eingerissen; es gibtbald keine Vermögen mehr, die mit den Bauten unsererVäter in Einklang stehen. Welche Schande für unsere Zeit,daß sie Bücher herstellt, die nicht von Dauer sind! Nochzehn Jahre und das holländische Papier, d. h. das ausleinenen Lumpen hergestellte, wird völlig unmöglich sein.Nun also. Ihr Bruder hat mir die Idee mitgeteilt, die IhrVater gehabt hat, gewisse faserhaltige Pflanzen für dieHerstellung des Papiers zu verwenden; Sie sehen, wennich durchdringe, haben Sie Anspruch auf ..."
In diesem Augenblick trat Lucien auf seine Schwesterzu und unterbrach David mitten in seinem edelmütigenAnerbieten.
„Ich weiß nicht," sagte er, „ob ihr diesen Abend schöngefunden habt, für mich war er grausam." „Armer Lucien,was ist dir denn zugestoßen?" fragte Eva und blickteauf das erregte Gesicht ihres Bruders.
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