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A. U. Von der Methode des Unterrichts.
3. den in Frage stehenden Ausdruck (Wort, Satzteil) ent-sprechend betont.
Die Antwort ist angemessen, wenn sie dem Zusammen-hange, insbesondere dem Lehrgegenstande entspricht. (BeimReligionsunterrichte ruhiger, langsamer, würdiger als beimRechnen etc.)
b) Behandlung der Antwort.
Die laute Antwort hat der Lehrer sofort in der rechtenWeise zu weiteren Fragen zu benutzen. Diese an sichschwierige Aufgabe kann er sich aber durch richtigeFragebildung erleichtern. Denn wenn auch nicht immer,so ist es doch in der Regel der Fall, dafs auf richtige Fragenrichtige Antworten folgen, — Unerwartete, überraschendeAntworten sollten dem Lehrer stets ein Fingerzeig sein, dieUrsache derselben nicht im Schüler, sondern in sich, in seinerFragestellung zu suchen.
Die rasche und ruhige Beurteilung und Aus-nutzung der Antworten setzt eine durch Erfahrung er-langte Reife voraus. Ohne sie ist es gar nicht selten, dafsder Lehrer manche Antwort verwirft, welche er hätte ganzoder teilweise benutzen können, während er eine anderegelten läi'st, obgleich sie zum Teil oder gänzlich falsch ist.Diese Reife kommt aber erst mit den Jahren.
Jede Antwort ist auf ihre sachliche (materielle) undsprachliche (formelle) Richtigkeit zu prüfen.
Dabei sind jedoch drei Fälle in Betracht zu ziehen. DieAntwort kann nämlich richtig, teilweise richtig, ganzfalsch sein oder ganz ausbleiben.
Die sachlich und sprachlich richtige Antwort, die der
Lehrer nicht zu wiederholen braucht (was leicht zur üblenGewohnheit werden kann), ist der erwünschte Ausgangspunktzu neuen Fragen. Es können aber Zweifel entstehen: 1, obder Schüler die Antwort aus richtiger Erkenntnis, alsoselbständig gegeben, 2. ober sie genugsam beherzigt hatund 3. ob sie auch von den andern Schülern vollständiggehört und gefafst worden ist.
Glaubt der Lehrer das erste aus längerem Besinnen,aus hilfesuchenden Gebärden, unsicherem, halb-