Druckschrift 
1 (1909)
Entstehung
Seite
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reinigen lassen; er deutete auf die starken Holzteile, diesein Lehrling gesäubert hatte.

Ist das nicht eine entzückende Presse?" fragte er.

Es war gerade eine Vermählungsanzeige zu drucken.Der alte Bär ließ das Kähmchcn auf den Preßdeckel her-unter und den Preßdeckel auf die Platte, die er unter derPresse rollen ließ; er zog den Preßbengel, wickelte dieSchnur ab, um die Platte zurückzuführen, und brachte denPreßdeckel und das Bähmcken mit einer Gewandtheit zu-rück, die einem jungen Bären Ehre gemacht hätte. Diealso bediente Presse gab einen so reizenden Schrei vonsich, daß es klang wie von einem Vogel, der sich an eineScheibe gestoßen hat und rasch davonfliegt.

Gibt es eine einzige englische Presse, die imstande ist,so zu laufen?" fragte der Vater seinen erstaunten Sohn.

Der alte Sechard lief hintereinander zur zweiten und zurdritten Presse und machte mit jeder mit der gleichen Ge-schicklichkeit das nämliche Manöver. Bei der letzten er-blickte sein Auge, das vom Wein trüb war, eine Stelle, dieder Lehrling übersehen hatte; der Betrunkene fing ge-hörig zu fluchen an, nahm einen Zipfel seines Überrocks,um sie abzuwischen, wie ein Pferdehändler, der das Felleines Pferdes, das zum Verkauf steht, glänzend macht.

Mit diesen drei Pressen hier kannst du ohne Faktordeine neuntausend Franken jährlich verdienen, David.Als dein künftiger Teilhaber erlaube ich nicht, daß dusie durch diese verfluchten gegossenen Pressen ersetzest,die die Schrift abnützen. Du hast in Paris Wunder zusehen geglaubt, als du die Erfindung dieses verdammtenEngländers gesehen hast. Er ist ein Feind Frankreichs,die Gießer hat er reich machen wollen. Ah! Stanhope-maschinen hast du anschaffen wollen! Ich danke für deineStanhopes, von denen jede zweitausendfünfhundert Frankenkostet, fast doppelt so viel, als meine drei prächtigen14