Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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nur sage, wenn ich zwischen meinen Reben herumgehe,sie besorge und ernte und all die kleine Arbeit tue? Ichsage mir: ,Armer, alter Kerl, du plagst dich ab, legst-Taler auf Taler, hinterläßt ein schönes Anwesen, das wirdalles für die Gerichtsvollzieher und für die Advokatensein ... oder für Hirngespinste ..." Sehen Sie, liebes■Kind, Sie sind die Mutter des kleinen Burschen, der mir,als ich ihn mit Frau Chardon über die Taufe hielt, so aus-sah, als hätte er den Zinken seines Großvaters mitten imBesicht, sehen Sie, denken Sie weniger an Sechard undHiehr an das kleine Kerlchen .. . Ich habe nur zu IhnenVertrauen... Sie könnten verhüten, daß meine GüterUnter den Hammer kommen . .. meine schönen, hebenGüter!" „Aber, lieber Papa Sechard, Ihr Sohn wird Ihr^uhm werden, und Sie werden eines Tages sehen, wie erdurch sich selbst reich wird und das Kreuz der EhrenlegionHn. Knopfloch trägt." „Wie soll denn das geschehen?"'ragte der Winzer. „Sie werden schon sehen! Aber würden°ie inzwischen tausend Taler zugrunde richten? Mit tau-send Talern könnten Sie dem Zwangsverfahren ein Endeuiachen... Nun schön, wenn Sie zu ihm kein Vertrauenhaben, borgen Sie sie mir, ich werde sie Ihnen zurück-seben, legen Sie sie auf meine Mitgift, auf meine Arbeitari .. ." „David Sechard wird also exekutiert!" rief der" inzer, der mit Erstaunen erfuhr, daß, was er für eineVerleumdung gehalten hatte, auf Wahrheit beruhte. „Daskommt davon, wenn man seinen Namen schreiben kann!...Und meine Miete! 0, mein Töchterchen, es tut not, daßlc h nach Angouleme gehe, meine Schuldigkeit tue undHieinen Advokaten Cachan zu Rate ziehe ... Sie habensehr recht daran getan, daß Sie gekommen sind ... Wergewarnt ist, läßt sein Haus nicht abbrennen!"

Nach einem Kampf von zwei Stunden mußte Eva ab-gehen. Das unbesiegliche Argument hatte sie geschlagen:

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