Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
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Wechsel nennt, das heißt, des neuen Wechsels, den derBankier auf seinen Kollegen zieht, um sich bezahlt zumachen.

Der sechste Punkt handelt von der Frankatur derBriefe und den gesetzlichen Zinsen der Summe in derganzen Zeit, während deren sie in der Kasse des Ban-kiers fehlen kann.

Der Platzkurs endlich, die große Hauptsache im Bank-verkehr, ist der Betrag, den man zahlen muß, um voneinem Platz zum andern sich bezahlt zu machen.

Man prüfe nunmehr diese Rechnung genau, in der, ganzWie Polichinelle in dem neapolitanischen Lied rechnet, das-Lablache so entzückend vortrug, fünfzehn und fünf zwei-undzwanzig machen! Offenbar war die Unterschrift derHerren Postel und Gannerac eine Gefälligkeit: die Cointetbestätigten im entsprechenden Fall für Gannerac, wasGannerac für die Cointet bestätigte. Es war die prak-tische Anwendung des Sprichworts: ,Haust du meinenJuden, hau ich deinen Juden'. Die Gebrüder Cointet,die mit Metivier in laufender Rechnung standen, hattenßicht nötig, einen Wechsel auf sie abzugeben. Bei ihremVerkehr bedeutete ein zurückgegangener Wechsel nichtsWeiter als eine neue Zeile im Soll oder im Haben.

Diese Phantasierechnung hätte also in Wirklichkeit•Ucht mehr ausmachen dürfen als die tausend Franken,den Protest von dreizehn Franken und 1 / 2 % Zinsen füreinen Monat Rückstand, im ganzen vielleicht eintausend-undachtzehn Franken.

Wenn ein großes Bankhaus durchschnittlich alle Tageeine solche Rückrechnung über einen Wechsel von tausend

* ranken hat, dann verdient es täglich achtundzwanzig

* ranken durch die Gnade Gottes und die Einrichtungender Bank, dieser furchtbaren Monarchie, die die Judenim zwölften Jahrhundert erfunden haben, und die heute

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