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2 (1890) Schluss
Entstehung
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382
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382 VERBESSERUNGEN

Eltz gestiftet worden. Dem entgegen stand die Urkunde von1466, worin sich auch die vom weissen Löwen zur Unter-haltung der ewigen Ampel verpflichtet. Am 21 Februar 1699sagten Geistliche zu Garden zu Gunsten der ewigen Ampel alsalten Gebrauch aus. Demnach hätte die ewige Ampel zu Eltzauf Kosten der vom weissen Löwen allein stets gebrannt, dasVenerabilc sei im Altar und im Ciborium stets vorhanden gewesen,es wurden Trauungen auf Eltz vorgenommen, Kinder getauft, zuden zwei Prozessionen jährlich auf Eltz hätte man das Venerabilcumgetragen und die Wiersheimer hiitten einen Geistlichen zurBeihülfe mitgebracht. Diese Prozessionen fanden alle Jahr aufFrohnleichnamstag und Christi Himmelfahrt statt, die UnterthanenVon Wiersheim zogen in Prozession mit Kreuz und Fahnen aufEltz, es fand ein Umgang mit dem Venerabilc statt, die vier»Landsegen« wurden ertheilt, dann war Messe mit Predigt undzum Schlüsse wurden die Gekommenen bewirthet. Diese altehr-würdigen Gebräuche sollten 1 696 wieder in Kraft treten, die Sachescheint aber an der Weigerung der zu Eltz vom weissen Löwengescheitert zu sein.

Zu Seite 92. An Hans Jacob zu Eltz und Maria Antonettc von Schmitt-burg erinnern noch zwei gleiche Zinnteller von durchbrochenerArbeit mit den eingegrabenen Wappen mitten gross v. Eltz, ringsumv. Eltz, Schmittburg, Breitbach und Blankard von Ahrweiler.

Zu Seite 118. An Domprobst Hugo Franz Karl erinnert eine prächtigeim Fahnensaal zu Eltz befindliche grosse Porzellanprunkschüsselin Farbenmalerei und der Unterschrift in Roth und Schwarz:CoMItl De ELtz QVI HoC Flerl IVbebat (=1761). Mittenbefindet sich das vereinigte gräfliche Wappen zu Eltz. Aufseherder Gemäldegallerie Hugo Franz Karls war der Mainzer MalerJosef Heideloff, welcher den bekannten Maler Caspar Schneiderals Lehrling der Gemäldegallerie des Domprobsts zuführte, dessenArbeiten demselben alsbald so gefielen, dass er ihm später 100 fl.Jahresrente aussetzte und dafür verpflichtete, schadhafte Gemäldeseiner Sammlung zu restauriren. (A. Börkel, Mainzer Geschichts-bilder. Mainz 1890 p. 77.)

Zu S. 128. Zeile 8 von oben muss es statt 18 December: 14 Sep-tember heissen.

Zu S. 191. Zeile 6 von oben fällt das Wort: »Juden« weg.

Zu S. 222. Im Februar 1890 war ich zu Lehmen a. d. Mosel, ichfand das Begräbnis der Herren zu Eltz weissen Löwens in der