Druckschrift 
2 (1890) Schluss
Entstehung
Seite
352
Einzelbild herunterladen
 

352

ANLAGEN. V.

in der Mitte desselben ein in die Quer getheiltes und miteiner Perl Cron geziertes Brust - oder Hertz - Schildlein be-findlich, dessen oberer Theil roth oder rubin - farbig- unddarin ein nach der rechten sehend - bis an die Hüffte auf-steigend - oder wachsend - guldener Low mit blau ausge-schlagener Zunge, ausgreiffenden Brancken und aufgeworffenenSchwantz sich zeiget, der unter oder andere Theil des Brust-oder Hertz-Schildels aber weiss oder silberfarbig ist: in denrechten obern und lincken untern - gelb - oder goldfarbigenFeldungen mit einem roth- oder rubinfarbig - quer - liegen-den Balken darin, ein doppelter mit einer kayserlichenReichs - Cron gezierter schwartzer Adler mit roth ausge-schlagener Zunge und von sich greiffenden Klauen: in denenlincken obern und rechten untern schwartz - oder Kohl - far-bigen Feldungen aber mit einem weiss - oder silberfarbig -quer-liegenden Balcken darin, ein aufrecht stehend - einwärtsschauend - guldener Greift", mit roth ausgeschlagener Zung,und vor sich greiffenden Klauen; Und dann das mit demvorbeschriebenen Reichs - gräflichen Schild und Wapenvereinigt - uralt - Ritter - und Stift - massige baust - Strom-bergische Wapen, welches unter dem obbemerkten Brust-oder Hertz - Schildlein zwischen dem untern recht - undlincken Feld einverleibt ist, bestehend in einem so wohlfünfmahl quer oder in die Breite als fünffmahl abwärts oderin die Länge mit gelb oder Gold, und roth oder rubinfarb,Abwechslungsweis, durchaus geschachten Schild, in dessenoberst - oder ersten güldenen Schachstein ein Sechs - eckigterschwartzer Stern erscheint. Auf dem Schild vier offeneadeliche roth gefütterte blau angeloffene Turniers - Helm,jeder mit anhangendem Kleinod, davon Drey nemlich der