„Nun, dann ist nichts weiter zu sagen," erwiderted'Arthez. „Es wird dir schwerer als jedem anderen sein,dich rein zu erhalten und dich selber zu achten. D uwirst viel zu leiden haben, ich kenne dich, wenn d udich erst eben von denen verachtet siehst, denen du dicßwidmest."
Die drei Freunde verabschiedeten sich von Lucien, ohneihm freundschaftlich die Hand zu drücken. Lucien warein paar Augenblicke nachdenklich und traurig.
„Ach was! laß doch diese dummen Menschen," rief Co-ralie, setzte sich ihm auf die Knie und legte ihre schönenArme um seinen Hals; „sie nehmen das Leben ernsthaft-und das Leben ist ein Spaß. Und übrigens wirst du GrafLucien von Rubempre werden. Ich werde, wenn es nottut, im Kanzleramt vorsprechen und sehr verlockend sein-Ich weiß, wie man mit diesem Lüstling des Lupeaulx, derdeine Ordonnanz zur Unterschrift vorzulegen hat, um'gehen muß. Habe ich dir nicht gesagt, du wirst, wenn dunoch eine Stufe brauchst, um deine Beute zu fassen, denLeib Coralies haben?"
Am Tage darauf ließ Lucien seinen Namen in die Zahlder Mitarbeiter des ,Reveil' aufnehmen. Dieser Namewurde in dem Prospekt, der mit den Geldmitteln desMinisteriums in hunderttausend Exemplaren verbreitetwurde, wie eine Eroberung angekündigt. Lucien ging zudem Siegesmahl, das bei Robert, zwei Schritte von Fras-cati, stattfand und neun Stunden dauerte. Die Kory-phäen der royalistischen Presse waren da: Martainville,Auger, Destains und eine Menge Schriftsteller, die heutenoch leben, und die damals nach dem Ausdruck, derüblich war, in Monarchie und Religion machten.
„Wir werden es ihnen heimzahlen, den Liberalen," sagteHector Merlin. „Meine Herren," erwiderte Nathan, dersich diesem Banner angeschlossen hatte, indem er erwog,
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