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2 (1890) Schluss
Entstehung
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333
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KURFÜRST PHILIPP KARL ZU MAINZ. 3.33

am andern Tage zeigte sich die Krankheit in heftigererForm. Philipp Karl entschlief dem Herrn am 21. März1743 um ein Uhr Nachts im Mainzer Schloss. Er wurdeim Mainzer Dom auf der linken Seite des Pfarraltars imOstchor oder eisernen Chor im Eltzer Gewölbe vor demEccehomoaltar beigesetzt. Sein Grabmal hatte er schonbei Lebzeiten bis auf die Inschrift fertigen lassen. Derrothe und schwarze Marmor entstammte den Brüchen zuSchubach. Die Lieferung desselben wurde am 25. Juli1739 von Ritter von Groenstein kurfürstlichem Hofbau-director verdingt. Nach dem Accord vom 4. Januar 1740übernahm Hofbildhauer Burckard Sammeis die Ausführung,der Hofmaler Johann Robeyns quittirte am 2. October 1 74 1über 48 (bilden für Vergoldung. Die Kosten betrugenfür den weissen Marmor in Holland gekauft 764 fl.

für Fracht bis Mainz....... 108 »

für den rothen und schwarzen Marmor . 250 »Die Arbeit des Hofbildhauer B. Sammeis 1800 »Der Maler Rubeyns für Vergoldung . . 48 »

Für Blei........... 71 > 12 kr.

Für Schlosserarbeit........ 51 » 4 »

Steinmetzarbeit......... 17 » 15 »

3115 fl. 31 kr. 6 *)Das Denkmal ist eine Meisterarbeit, aber in der Draperieschwulstig und manirirt, die trauernde Frauensperson inGesicht und Haltung vorzüglich, aber verfehlt im Faltenwurfdes Gewands. Gelungen ist die Darstellung des Todes,am besten und wahrheitstreu das Medaillonporträt desKurfürsten gehalten. Die Familie zu Eltz liess folgendeInschrift auf das Denkmal setzen: