KURFÜRST PHILIPP KARL ZU MAINZ. 331
7) Die Gräfin zu Eltz geborne Wambold bekam 2000Gulden, sein Vetter Johann Jacob Domherr zu Speier undWirzburg eine seiner goldnen Tabaksdosen und Sackuhrennach dessen Wahl. ... .
8) Erbe wurde sein Neffe Anselm Casimir zu Eltz.Stirbt derselbe ohne Leibeserben oder sterben dessen Manns-erben, so erben dessen leibliche Brüder, nach deren Toddessen Geschwister.
9) Anselm Casimir soll seinen Nichten zu besseremAuskommen, solange dieselben unverheirathet bleiben, jähr-lich 200 Gulden in zwei Terminen geben.
10) Testamentsvollstrecker wurde Hugo Franz Karl
zu Eltz. 6 ')
Zu diesem Testament machte Philipp Karl am 2. Mai173g einen Nachtrag und ernannte seinen Neffen HugoFranz Karl zum PTben des Gartens vor dem Raimundi-thor zu Mainz, des ihm nach Antritt seiner Regierungüberlassenen Hauses und andrer Möbel, Geräthe und Baar-schaften, sie mögen Namen hfiben, wie sie wollen. Ausser-dem vermachte er demselben in Anbetracht der ihm ge-leisteten treuen und erspriesslichen Dienste aus seiner Ge-mälde- und Schildereisammlung nach Wahl und Beliebenohne Zahl, als Testamentsvollstrecker seine Tabaksdose undgrosse Schlaguhr zur Erkenntlichkeit. 62 ) In einem zweitenNachtrage schenkte er demselben am 1. September 1742die bei dem Vicekanzler Grafen von Königsfeld ausstehen-den 30000 Gulden, doch soll der Domprobst bei Empfangdes Geldes seiner Mutter 4000 Gulden geben. Jede derSchwestern desselben erhielt 1000 Gulden als Andenken. 6 3)