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2 (1890) Schluss
Entstehung
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ANLAGEN. II.

Am 24. Januar 1742 wurde Kurfürst Karl Albert vonBaiern zum deutschen Kaiser gewählt und nahm den NamenKarl VIT als solcher an. Zu Mannheim weilte der neueKaiser und empfing von des Kurfürsten Neffen AnselmCasimir zu Kitz die Nachricht seiner Wahl. Am 31. Januar1742 hielt Karl VII seinen Einzug in Krankfurt. An demEingange des Domes empfing ihn Philipp Karl an derSpitze des gesammten Clerus. Im Conclave wurde die durchZusätze vermehrte Wahlcapitulation von dem Kaiser be-schworen. Die Krönung nahm am 12. Februar 1742 desKaisers Bruder der Kurfürst von C.'öln vor. Das hattePhilip].) Karl ohne Praejudiz für künftige Fälle gegen Reverszugesagt. Der Kurfürst von Trier war abwesend und durchseinen ersten Wahlbotschafter vertreten. Am 23. Februar1742 kehrte Philipp Karl, ohne die Krönung der Kaiserinabzuwarten, nach Mainz zurück. Dieselbe fand am 8. Märzstatt. München wurde am Tage nach des Kaisers Krönungvon dem österreichischen ()berst Mentzel besetzt. DerKaiser blieb desshalb zu Frankfurt, wohin auch der Reichs-hofrath und Reichsteig einberufen wurde. 1 )ie Verrichtungendes Reichshofsraths erlitten wegen Oesterreichs Stellung zurWahl grosse Schwierigkeiten, da das Reichsarchiv zu Wienlag. Vergeblich drang Philipp Karl mehrfach auf dessenAuslieferung. Als Reichskanzler musste der Kurfürst demösterreichischen Hofe alle Schriften und Commissionsdecreteinsinuiren, die dessen Interessen förmlich entgegen liefen.Der am 21. Mai 1742 nach Prankfurt verlegte Reichstagkam nur durch Philipp Karls Bemühen einigermassen zurGeltung. Endlich verstand man sich zu Wien zur Aus-lieferung des Reichsarchivs, doch unter Auscheidung der