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von Toscana vor/ubringen, da diesem dessen Gattin MariaTheresia die böhmische Kurwürde zu üben übertragen hatte.Als Wahltermin wurde nun der i. März angesetzt.
Am 4. November 1740 hatte Philipp Karl an denMagistrat zu Frankfurt am Main geschrieben, dafür zusorgen, dass zur Zeit der Wahl in Frankfurt kein Mangelan Wohnungen und Lebensmitteln entstehe. Der Magistratantwortete rasch auf's Zuvorkommendste und bat nur, dasszur Verhütung einer Steigerung der Lebensmittelpreise fürFrankfurt die damals gesperrten Gebiete der benachbartenFürsten wieder eröffnet würden. Nochmals wurde wegender Schwierigkeiten ob der böhmischen Kurstimme und desReichsvicariats die Wahl verschoben. Die meisten Kur-fürsten waren der Ansicht, dass die böhmische Stimme ruhenmüsse, da sie von keiner Frau geführt und keinem Andernübertragen werden könne. Nur Mainz, Trier und Hannoverstimmten für die Ausübung der Wahl durch Maria Theresiaund ihren Gatten. Die Wahlvorbereitungsconferenzen be-gannen am i.Mai 1 74 1. Der Kurfürst wollte trotz seinesAlters die Wahl selbst leiten und trug Sorge, mit allemGlänze seiner Würde als Reichserzkanzler bei derselbenaufzutreten. In Mainz wurden lebhafte Unterhandlungenin der Wahlsache geführt. Marschalk de Bellisle erschienals Abgesandter Frankreichs in höchstem Glänze zu Frank-furt, um für die Sache Karl Alberts zu wirken. Spanienwar durch den Grafen von Montijo, der römische Hof durchden Nuntius Doria vertreten. Bellisle und Montijo setztenalle Hebel in Bewegung, um den Kurfürsten gegen Oester-reich zu stimmen. Die wichtigsten seiner Räthe scheinendurch Einfluss und Geld gewonnen worden zu sein, erreichten