KURFÜRST PHILIPP KARI. ZU MAINZ.
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Vorspann, Rauh und Beschädigung. Im' Ganzeh kostete derDurchmarsch, die Einquartirung und die Frohndearheit dieHerrschaft Vukovar 55,441 Gulden 15 Kreuzer.*9)
Im Jahre 1737 bis 1738 wurde das ehemalige vonKuffsteinische Herrschaftshaus zu Vukovar einer Erneuerungunterworfen.
Am 12. October 1738 war die Pest zu Peterwardeinausgebrochen. Man sorgte durch Beaufsichtigung derReisenden gegen eine Einschleppung in der Herrschaft. DieVuka wurde durch einen Militärcordon gesperrt und dieCaserne zu Vukovar Quarantaineplatz. Die Brücke beiPerschatin erfuhr eine völlige Sperrung, von Vincovce durfteNiemand über Diakovar passiren. Trotz dieser Massregelnkam die Pest doch nach Vukovar. Zwei Patres der Franzis-caner starben an derselben, der Rest des Convents zog ausdem Kloster und lagerte sich auf einer Wiese, bis die Zeitder Ouarantaine vorbei war.
Im Juli 1738 hatte die Herrschaft Vukovar Einquarti-rung an ()fficieren, die Einkünfte des Verwalters reichtenfür deren Unterhalt bei den gestiegenen Lebensmittelpreisennicht aus, wesshalb am 28. Juli 1740 Verwalter Pöhr denKurfürsten um einen Zuschuss ersuchte. Über der Sau beiRatscha hatten die Türken sich stark verschanzt. In Folgedavon musste die Herrschaft Vukovar zur Anlage vonSchanzen Arbeiter nach Brod und Essegg stellen. Da dasDorf Opatovac wegen der Seuche verdächtig war, wurdendie dort einquartirten Soldaten nebst Pferden im November1738 nach Vukovar verlegt, aber von Opatovac aus ver-pflegt. — Die Kursächsischen und bairischen Hülfstruppen ver-übten . bei dem Heraufmarsch in die Winterquartiere in.der