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ANLAG EN. II.
Im fanuar 1738 kam Feldmarscliall Graf Khevenhüllerin Slavonien und Essegg an und befahl, dass die in derHerrschaft Vukovar einquartierten zehn Compagnien Infanterienach Brod und Mittroviz und die Orte an der Sau verlegtwurden. Auch die in der herrschaftlichen Caserne zu Vukovarliegende Abtheilung des Generalfeldzeugmeisters Freiherrnvon Ried musste nach Mittrovitz abrücken, da ein Einfallder Türken hei Ratzscha oder Sabaz drohte. Die Rechnungvon 1737 ergab für die Herrschaft sehr traurige Resultate.Die Herrschaft hatte in diesem Jahre an Frohndearbeiternin Brod 55049 Frohnden, 232 Wagen mit 310 Pferden und448 Ochsen für Munitions- und Artilleriefuhren, für 5887Wagen 24195 Pferde und 4053 Ochsen als Vorspann ge-liefert, 512 Wagen mit je 4 Ochsen oder 3 Pferden bespanntleisteten Proviantfuhren, 639 Wagen gleicher Art Brotfuhren,an Heu wurden verabfolgt 49000 Portionen jede zu 7 ()ckas,mit Gewalt genommen in verschiedenen ()rten 1 02 2'/, SchoberHeu, den fünf sächsischen Cavallerieregimentern musste Grasanstatt Heu geliefert werden. An Stroh wurden an dieHildburghausensche Cavallerie 40 Wagen und an Holz 1 2Klafter geliefert. Die Überfahrt bei Sotin wurde stark be-nutzt. Fs fuhren ohne Fntgeld 3747 Mann über. Von dennach Brod und andre Orte zur Arbeit abgesandten Frohnde-arbeitern starben 19 Personen, 1 1 wurden beschädigt. DerVerlust an Wagen betrug 133, an Pferden 401, an Ochsen125 Stück. Sonst kamen noch an Pferden 306, anOchsen 630, an Kühen und Rindvieh 2140, an Schafen undGeisen 51 16, an Schweinen 3913 Stück durch den Kriegin Verlust. Der Aufwand an Geld und Geldeswerth betrugnach der Abschätzung 15353 Gulden 10 Kreuzer durch