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2 (1890) Schluss
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ANLAGEN. II.

quo a iunioribus plantulis devotissime canitur etc. Mogmn-tiae. Ex typographia electorali aulico-academica Mayeriana.H)Zur Erinnerung an die Weihe gaben die Franziskaner zuMainz heraus: Aurea Moguntia aurigero decorata leoneexulabat anno scilicet MDCCXXXIT die 16. Novembris. l '=>)Eine eigene Schrift widmete dem Gewählten der PfarrerJohann Hugo Eckenbert Jaeger zu Kempenich unter demTitel: Sancta sedis Moguntina etc. Coblenz. O. J. folio. l6 )Gleich nach seinem Regierungsantritt zeigte der neue Kur-fürst sein Bestreben, mit den Nachbarn in Frieden zuleben. Gewisse Rechte waren damals zwischen Kurmainzund dem Grafen von Solms-Rödelheim strittig. Der Kur-fürst brachte die Verhältnisse in der freundschaftlichstenWeise zur Regelung. '7)

Philipp Karl begann seine Regierung unter bangerAussicht auf einen Krieg, den die dumpfe Gährung dereuropäischen Staaten wegen der sogenannten Quadrupel-allianz nur zu leicht erzeugen konnte. Der Kurstaat Mainzwar tief verschuldet, die Finanzen zerrüttet, die Festung Mainznicht im besten Stande. Am i. Februar 1733 starb KönigAugust 11 von Polen. König Ludwig XV von Frankreich wollteseinem Schwiegervater Stanislaus Lescinsky die polnischeKrone verschaffen, der Kaiser den Sohn des verstorbenenFriedrich August II von Sachsen zum König erheben, daihm dieser versprochen, von seinem Widerspruche gegendie pragmatische Sanction abzustehen. Durch den EinflussFrankreichs wurde Stanislaus am 13. Sept. 1733 gewählt,obgleich Oesterreich und Russland eine beträchtliche Trup-penmacht an den Grenzen hatten. Auf die Nachricht vondieser Wahl rückten diese Truppen sofort in Polen als