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2 (1890) Schluss
Entstehung
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2 86 ANLAGEN. T.

der Abt besass, trete, aber als Administrator von Prüm für denUnterhalt der Abtei wie die bisherigen Äbte sorge. 2 9) Am28. November 1575 bestätigte Kaiser Max II diesen Ver-trag. -5°) Abt Christof trat hiergegen auf, wurde abermit seinem Gesuch beim Kaiser am 26. Juli 157C> abge-wiesen, ebenso das Gesuch des Convents, der noch vorChristofs Tod den Grafen Arnold von Manderscheid zumAbt verlangte und damit allzuleicht den Kurfürsten in Con-flict mit den Grafen von Manderscheid gebracht hätte, ver-worfen. Tm Herbst 1576 erkrankte der dem Trunk stark-ergebene Abt Christof ernstlich. Als Kurfürst Jacob dieseshörte, begab er sich in den letzten Tagen des August1576 auf Schloss Schöneck, um beim Tode des Abts raschin Prüm zu sein. Am 28. August starb der Abt, am30. August erschien Jacob zu Prüm, nahm dasselbe inBesitz und erfolgte die feierliche Besitzergreifung am30. August. Kaiser Max 11 hatte seine Genehmigungder Incorporation Prüms von der Einwilligung der I .ehen-träger der Abtei abhängig gemacht. Auch hier that Jacoballes Mögliche, diese Bedingung zu erfüllen. Im Monat Januar1576 war Jacob persönlich zweimal zu Rheinfels bei demLandgrafen Philipp dem Jüngern von Hessen, um ihn alsLehensmann der Abtei zur Zustimmung in die Einverleibungzu bewegen. Prüm besass nämlich zu St. Goar Lehen,die Hessen trug. Am 10. April 1576 gab Hessen seineEinwilligung und am 1. September 1579 erliess PapstGregor XIII die Bulle für die immerdauernde Einverleibungder Abtei zur erzbischöflichen Tafel. 3')

Am 15. Mai 1574 gab Jacob eine »Amptordnung«für sämmtliche Amtleute des Erzstifts, i 2 ) am 1. April 1576