DIE LINIE ZU EI.TZ ZU KEMPENICH. 205
des Capitals in Anspruch genommen werden können. Am2. September 1847 erfolgte der Bescheid, dass Graf Karlsich vorerst wegen seiner Ansprüche gemäss des Bescheidsherz. Nass. Staatsministeriums vom 11. December 1834 andieses wenden solle. Auf die an dasselbe am 30. November[847 gerichtete Eingabe erfolgte am 27. März 1848 derBescheid, dass Nassau den Grafen Karl auf den Rechtswegverwies und alle Verpflichtung ablehnte. Am 9. Juni 184c)erklärt»; Preussen, dass die Ansprüche jeder rechtlichenBegründung entbehrten. Durch die Übersiedlung GrafKarls nach Vukovar blieb die Angelegenheit liegen. Am16. März 1857 erfolgte eine neue Anforderung an dieBundesversammlung, die am 28. Mai 1857 wiederum ab-gewiesen ward. Am 4. Februar 1858 erklärte dann zumSchlüsse die deutsche Bundesversammlung, dass der deutscheBund nicht Rechtsnachfolger des alten deutschen Reichsgeworden und lehnte jede Verbindlichkeit zur Zahlung ab.I )amit endete dieser unglückliche Prozess, der grosseSummen verschlungen hatte. Zur Wahrung seiner An-sprüche liess Graf Karl eine Deduction: Ausführung derAnsprüche des Herrn Grälen Karl zu Kitz-Kempenich wohn-haft in Kltville, als Rechtsnachfolger seines verlebten Vatersdes Herrn Grafen facob zu Kltz-Kempenich, aus dem Rhein-zolle zu Engers. Zweites Heft. Coblenz 1858. erscheinen.
Am 21. Juni 1873 erhielt Graf Karl die Gruft unterder Franziskanerkirche zu Vukovar als gräfliche Gruft.
Am 31. März [889 verkaufte Graf Karl den KitzerHof an der Kornpforte zu Coblenz an die Gebrüder Dahinzu Bonn und Architect Heins aus Koblenz vor Notar 1 Ull-richs für 450000 Mark.