Druckschrift 
2 (1890) Schluss
Entstehung
Seite
147
Einzelbild herunterladen
 

DIE LINIE ZU KITZ ZU ICEMPENICH, 147

zwischen dem Pfarrer zu Herschwiesen und den andernMitzehn therm gegen die Gemeinde Udenhausen und Buch-holz beim Officialat zu Coblenz, welcher erst 1773 zuGunsten des Zehntherrn entschieden ward. '9 8 )

Am 28. Januar 1769 empfing Anselm Casimir vonKurfürst Clemens Wenceslaus von Trier die Lehen zuPommern,'9'') Boppard, 200 ) Kern 201 ) und das Erbmarschalk-amt. 202 ) Am 4. ()ctober 1770 kaufte Anselm Casimir vondem öberappellatiortsrath, Hof- und Regierungsrath RitterJohann Hugo von Cohl das ehemals dem Trierer Weih-bischof Johann Nickis von Ilontheim gehörige Haus undCut zu Horcheim nebst Inventar. a °3) Im Jahre 1769 hatteAnselm Casimir auf Burg Kempenich zwei neue Flügel für101G Reichsthaler 12 Albus 4 Pfennig bauen lassen, Kur-trier hiess dieses gut. Am 17. September 1771 stifteteer zu Kempenich die Frühmesse. Mehrere Wohlthäterunter den Bewohnern hatten für eine solche Stiftung bereits910 Thaler Capital gesammelt, Graf Anselm Casimir stiftetenun mit 200 rheinischen Gulden Gehalt die Frühmesse.Sollte die Pfandschalt über die I lerrschaft Kempenich ge-löst werden, so bleibt das Jahreseinkommen des Frühmessersauf den Gütern zu Coblenz haften und wird hieraus ent-richtet. Die Pfarrei Kempenich erhielt für Stellung derParamente nebst Wachs für die Frühmesse einmalige 500Gulden. Die 910 Thaler Capital fielen Anselm Casimir alsliigenthum zu. Der jemalige Frühmesser soll ein guterLehrer sein und die Pfarrschule mit Lesen, Schreiben undRechnen Lehren halten helfen. 20 ») Am 13. Januar 1772bestätigte Kurfürst Clemens Wenceslaus von Trier diesenützliche Stiftung. 2 °5)

10*