120 ZWEITE ABTHEILUNG. DREIZEHNTES HAUPTSTÜCK.
sich einige Zettel vor, auf denen Chronogramme standen.Eins davon lautete: a patrVo aD nepote M: eLtzJanasVCCessJo (= 1762). Auch fand sich ein Zettel mit denWorten:
In meinem Leben hab ich geben
Dem Jacob hiesiges Präbend,Meinen Hof mit allemNach meinem Endt.
Wegen dieser ungewöhnlichen Form wurde die Schen-kung vom Wirzburger Domcapitel bestritten, aber schliess-lich doch anerkannt. 118 )
Johann Jacob war grosser Bücherliebhaber. Ein grosserTheil der besten und werthvollsten Stücke der Schlossbüchereizu Eltz, namentlich viele Jncunabeln, rühren aus JohannJacobs Nachlass her und tragen dessen Besitztitel einge-schrieben. Derselbe war auch schriftstellerisch thätig undschrieb eigenhändig folgende zu Eltz noch im SammelbandQuarto a 143 vorhandenen Stücke:
1) Kunstrichtige abbildung aller Römischen undt Teüt-schen Keiser Theilss auss alten steinen undt Müntzen Theilssauch auss eigentlichen Conterfaiten mit sonderem fleiss zusammen getragen sampt aller ihrer Kurtzer lebenss be-schreibungen wie undt wan Vndt auff wass weis sie geregiretundt wass vor einess dotss sie gestorben von mihr J: | :von Eltz zusammen Colligiret: 1720.
2) Kurtze Historische beschreibung deren sämtlichenKoenigen in Franckreich benebens Dero Contrefaiten, wiesolche von Pharamundo an Dem i st ? n Koenich Der Ost-francken bis auf den gegenwärtigen ordentlich Succedirt und