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2 (1890) Schluss
Entstehung
Seite
104
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I0 4 ZWEITE ABTHEILUNG. DREIZEHNTES HAUPTSTÜCK.

Buch."?) Am 18. Juli 1726 fasste der oberrheinische Kreis-tag zu Frankfurt a. M. wegen der Abtei Prüm Beschluss.Den Act besiegelten Damian Lothar Joseph lidler Herr zuEltz und Karl Anton Ernst zu Eltz Ritterrath./ 8 )

Nach einem Jägerpatent des Karl Anton Ernst vom1. Januar 1728 begann die zum Antheil des Hauses Eltzgehörige Jagd und Fischerei zu Fankel, ging bis Bruttigüber das Kloster Engelport bis an die Pforte von Castellaun,von da bis in die Treisser Hecken und Gewälcle durch dieMüdener, Kerner und Burgener Hecken bis an Gabeloch,die Brodenbacher Bach herunter bis bei Coblenz bis anden Münstermaifelder District, vom Hause Eltz wiederumbis auf Hatzenport, bis Löf und da herum, dieseits derMosel über Kern, Müden, Garden, Pommern bis auf denClottener Berg einschliesslich, ferner von Eltz bis Kelling,Naunheim, Polch, Mertloch, Polch auf Monreal in der so-genannten dürr Eltz und im Hochpfachten.79)

Am 10. November 1730 ernannte Franz Georg Kur-fürst zu Trier den Casimir Friedrich von Kesselstatt undKarl Anton Ernst zu Eltz zu Kempenich zu des StiftsHofmeistern. 80 ) Am 20. März 1731 empfing Karl AntonErnst durch seinen Sohn Anselm Casimir Franz verschiedeneTrierer Lehen. 8 ')

Karl Anton Ernst hatte sich in den Diensten desKaisers als Officier und Beamter ausgezeichnet und standam Wiener Hof in grossem Ansehen. Am 9. Januar 1733crtheilte Kaiser Karl VI demselben und dessen Erstge-bornen männlichen Leibeserben eine der höchsten Auszeich-nungen nämlich das sogenannte grosse Palatinat oder Pfalz-grafenthum. Dasselbe bestand in dem Recht, in des Kaisers